KSV-Trainingslager-Wasserball2021

Vom 13.9. bis zum 20.9.21 fand das diesjährige Trainingslager der Kevelaerer Wasserballer statt. Wie jedes Jahr gab es Trainingseinheiten morgens wie abends und natürlich Freundschaftsspiele.

12 zu 6 endete das erste Spiel, Donnerstag, 16.9.21, Palermo gegen Kevelaer vor dem  Kalura-Felsen in Cefalu’, Sizilien. In diesem Spiel gingen zunächst die Palermitaner deutlich in Folge technischer Überlegenheit in Führung. Die Marienstädter konnten mittels schneller Konter dies  zunehmend ausgleichen und in Führung gehen. Es war deutlich zu sehen, das die Kevelaerer während des Sommers im Freibad trainiert hatten, die Spieler aus Palermo immer noch unter ihrer zum Teil mehr als anderthalbjährigen Trainingspause in Folge der Corona-Schutzmaßnahmen litten.

Freitag und Samstag reisten die Palermitaner deutlich verstärkt an. Schnell wurde deutlich, dass hier einige Spieler mit Erfahrungen aus höheren Ligen mit von der Partie waren. Diese setzten deutliche, fast schon akrobatische Akzente wie etwa platzierte no-look-Pässe direkt auf die Hand des Mitspielers in Angriffssituationen. Hier zu konkurrieren war dem KSV-Team nicht möglich.  Andererseits waren die KSV-er schwimmerisch, konditionell gut aufgestellt und es gelangen gute Zuspiele.

Dieses Trainingslager war das 25. in Cefalu’ auf Sizilien. Nach 25 Jahren kann man schon fast von einer Tradition sprechen. Nicht immer waren alle, egal ob sizilianisch oder niederrheinisch, jährlich dabei, einzelne sind bereits verstorben, andere Spieler nehmen sporadisch immer mal wieder teil, zwei jedoch konnten in diesem Jahr ihr Silberjubiläum feiern. Marcello Russo, Palermo, und Winne Stelzer, Kevelaer, waren/sind die Garanten für einen zuverlässigen Spielbetrieb vor der sizilianischen Küste.

Nach 25 Jahren italienisch-deutscher, besser gesagt sizilianisch-niederrheinischer Wasserballfreundschaft muss auch einmal Danke gesagt werden. Seit einem Vierteljahrhundert unterstützt das Hotel Kalura mit seinen vielfältigen Möglichkeiten diese Initiative, begleitete sie mit Wohlwollen und förderte so erfolgreich eine europäische Schwimmsport-Partnerschaft.