Rückblick:

Ein turbulentes Jahr ist zu Ende. In Sachen Jugendvolleyball lief alles anders als gedacht. Zu Beginn trainierten wir fleißig 1 x wöchentlich donnerstags von 17 bis 19 Uhr. Ein Stamm von Spielern hatte sich bereits herauskristallisiert. Dieser bestand aus 12-14 Jungen und 6-7 Mädchen alle im Alter von 14-16 Jahren. Im Sommer nach der Teilnahme an einem Jugendturnier in Grefrath bei Neuss an dem sowohl eine Jungen- als auch eine Mädchenmannschaft mit Erfolg an den Start ging, wurde der Wunsch – vor allen bei den Jungen – endlich Liga zu spielen, immer größer. Ständig wurde ich gefragt, wann es denn endlich soweit wäre. Meine guten Vorsätze, den Jugendlichen lediglich 1 X wöchentlich den Spaß am Volleyballspielen zu vermitteln, gerieten ins Wanken. Ich wollte, solange ich noch selber spiele, nicht mehr Zeit investieren, denn mit Arbeit, Haushalt, 3 Kindern und eigenem Sport ist der Terminkalender sowieso schon voll. Letztlich sagte ich dennoch zu, wohlwissend auf die Unterstützung der beiden Betreuerinnen Ivonne Thesing und Sonja Holtappels zählen zu können. Allerdings gab ich zu Bedenken, dass die Anmeldefristen bereits verstrichen seien und ich nicht wisse, ob überhaupt noch etwas zu regeln sei. Nach langen Recherchen im Internet, welche Voraussetzungen zu schaffen seien, erfolgte die Rücksprache mit dem Vereinsvorstand und letztlich Telefonate mit dem Westdeutschen Volleyballverband. Der Stein kam ins Rollen. Es waren Formalien zu erfüllen und Material anzuschaffen. Aus zahlreichen Telefonaten mit dem Kreisjugendwart, dem Verband und sogar dem Bezirksjugendwart Rhein-Ruhr sowie dem Kreisschiedsrichterwart  wurde alles zusammengetragen, was zu erledigen war. Letztlich konnten wir bei der Bezirksversammlung noch nachträglich in der U20 gemeldet werden und in den Spielplan integriert werden.  Jetzt hieß es eine Meldeliste zu erstellen und an den Staffelleiter weiterzuleiten. Spielerpässe beim Verband wurden angefordert, von uns ausgefüllt , wieder beim Verband registriert und zum Schluss beim Staffelleiter der Bezirksliga-Rhein Ruhr freigegeben. Neben der Anschaffung von Antennen, Anzeigetafel  und Bällen (hier nochmals ein herzliches Dankeschön an den Verein, der uns dies alles ermöglichte) mussten einige Spieler zu Schiedsrichterlehrgängen geschickt werden. Denn um am Spielbetrieb teilnehmen zu können, sind Schiedsrichterlizenzen zwingend erforderlich. Doch wo und wann finden solche Lehrgänge statt? Auch hier halfen das Internet und Telefonate mit dem Kreisschiedsrichterwart weiter. Freiwilige Spieler waren leicht zu finden und so konnten 7 Jungen und 1 Mädchen an 2 unterschiedlichen Lehrgängen, welche direkt am ersten Wochenende nach den Sommerferien stattfanden, teilnehmen. Vier Jugendliche erwarben die Jugendlizenz und vier die D-Lizenz.  Jetzt konnte es am 22.09.2013 mit dem 1. Saisonspiel losgehen. Doch nein, weit gefehlt: Um als Mannschaft an den Start gehen zu können, musste noch einheitliche Spielkleidung beschafft werden. Die Jungen gingen auf Sponsorensuche, viele engagierten sich stark und schließlich konnten auch Sponsoren gefunden werden. Optik Hammans übernahm den Trikotsatz (Trikots nebst Hosen). Hier nochmals ein herzliches Dankeschön an Esther und Bernward Simon. Doch hiermit noch nicht genug, Einspielshirt, Trainingsanzüge oder Kapuzenpullover sollten noch her, damit man beim Einlaufen vor den Spielen mit einheitlicher Kleidung Eindruck auf den Gegner machen kann.  Den Sponsor für die Kapuzenshirts konnte schnell gefunden werden. Das Sachverständigenbüro Scholten-Swaghoven aus Geldern konnte schnell überzeugt werden. Tausend Dank an Ulli Swaghoven. In diesem Jahr wird es auch noch Einspielshirts geben. Diese sind bereits vom Sponsor Dirk Winkels bestellt. Vielen Dank für Deine Unterstützung, Dirk!  Sponsoren für die noch fehlenden Trainingsanzüge werden die Jungen bei Ihrer intensiven Suche bestimmt noch finden und mit Ihrer überzeugenden Leistung im 1. Jahr am Spielbetrieb haben sie ein gutes Argument.  Bei der ganzen Entwicklung darf nicht unerwähnt bleiben, dass meine Schwester Ivonne Thesing, quasi fachfremd, meine Hilferufe nach Unterstützung sofort angenommen hat.  Im Laufe des letzten Jahres hat die Trainingsbeteiligung  stark zugenommen. Wir haben mittlerweile 14 bis 16 Jungen und 12 Mädchen und Anfragen kommen immer noch. Von daher war es auch nicht unerheblich, dass Sonja Holtappels ebenfalls  im Frühjahr des letzten Jahres zum Betreuerteam hinzukam.

Hiermit möchte ich mich nicht nur bei allen Sponsoren, meinen Betreuerinnen, dem Verein bedanken, sondern auch bei meinen mittlerweile 2 x wöchentlich trainierenden Jugendlichen. „Ihr seid mir ans Herz gewachsen. Eure Euphorie am Volleyballspiel macht einfach Spaß zu sehen…nein sie springt sogar über. Es macht Spaß mit Euch A L L E N zu arbeiten.

Es bleibt abzuwarten, ob die Mädchen demnächst auch an den Start gehen können. Hierzu wäre es notwendig auf 2 Hallenhälften zeitlich nebeneinander zu trainieren, doch hierzu fehlen noch die Verfügbarkeiten.

Text: Heike Thyssen